Die Sensorfusion ist das Herzstück der F-35 und der wichtigste Differentiator gegenüber Kampfflugzeugen der vierten Generation [34].
Alle Sensordaten – Radar (APG-81), Infrarot (DAS, EOTS), elektronische Aufklärung (ASQ-239) und Datenlinks (MADL, Link-16) – werden in einer zentralen Fusions-Engine korreliert und zu einem einheitlichen taktischen Lagebild verknüpft [34].
Das 50×20 cm grosse Touchscreen-Display (20×8 Zoll) ersetzt herkömmliche Einzelinstrumente und zeigt das fusionierte Lagebild in konfigurierbaren Ansichten [35].
Entwickelt von Collins Aerospace (RTX) und Elbit Systems, ermöglicht der Gen-III-Helm [36]:
Die F-35 operiert nicht primär als kinematische Waffenplattform, sondern als Sensorknoten in einem vernetzten "Kill Web" [37]. Die Fähigkeit, Informationen zu absorbieren, zu verarbeiten und zu verteilen, ist operationell bedeutsamer als Geschwindigkeit oder Manövrierfähigkeit allein.
[34] F35.com: Sensor Fusion in Focus
[35] Lockheed Martin / F35.com: Block 4 Capabilities
[36] Collins Aerospace / RTX: Gen III Helmet Mounted Display System; Elbit Systems of America: F-35 HMDS
[37] NDU Press: The F-35 and the Future of Power Projection